Es ist oft nicht einfach, herauszufinden, welche Unterstützung einem zusteht und an wen man sich mit seinem Anliegen wenden kann. Genau hier setzt der Landauer Soziallotse an. Alexander Wilking unterstützt Menschen dabei, sich im manchmal unübersichtlichen Behördendschungel zurechtzufinden und passende Hilfsangebote zu finden. Seit Mai ist er im Dienst und konnte das Angebot von Stadtverwaltung und Haus der Diakonie nun um drei offene Sprechstunden erweitern.
„Mit der offenen Sprechstunde möchte ich den Menschen in Landau ein niederschwelliges Angebot machen. Sie haben die Möglichkeit, ohne Termin und spontan bei mir vorbeizuschauen. Dort erarbeiten wir dann die nächsten Schritte und finden gemeinsam passende Unterstützungsmöglichkeiten oder Hilfsangebote“, so Alexander Wilking. „Auch ich ermutige alle, dieses Angebot zu nutzen. Oft wird erst im Austausch deutlich, dass manche Probleme viel einfacher und schneller zu lösen sind als gedacht“, ergänzt Beigeordnete und Sozialdezernentin Lena Dürphold.
Zwei offene Sprechstunden finden im Büro von Alexander Wilking am Stiftsplatz 7 in Landau statt. Diese sind dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr. Am letzten Freitag des Monats gibt es außerdem eine offene Sprechstunde von 10 bis 12 Uhr in der Terrine Landau, Bismarckstraße 23.
Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, einen kostenlosen Termin bei Alexander Wilking zu vereinbaren. Er ist telefonisch unter 01 76/11 66 47 32 oder per E-Mail unter alexander.wilking@diakonie-pfalz.de erreichbar.
Zum Hintergrund: Das Projekt „Soziallotse – Unterstützung im Behördendschungel“ wird gemeinsam von der Stadtverwaltung Landau sowie vom Haus der Diakonie Landau umgesetzt. Das Angebot wird bereits gut angenommen und zeigt, wie wichtig eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ist. Es richtet sich an Menschen, die bislang keine Sozialleistungen in Anspruch genommen haben, sowie an Personen mit Sprachbarrieren, gesundheitlichen Einschränkungen oder in sozialen Notlagen.
Die Anliegen, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger an den Soziallotsen wenden, sind dabei ganz unterschiedlich. Sie reichen von Fragen zum Wohngeld oder zur Finanzierung von Wohnkosten bis hin zur Orientierung bei sozialen Leistungen. Zu den Ratsuchenden gehören sowohl ältere Menschen als auch junge Erwachsene, die sich erstmals mit Behörden und Unterstützungsangeboten auseinandersetzen müssen.