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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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10.09.2026

Freie Gehwege für mehr Sicherheit: Stadt weist auf Parkverbot hin und ändert Beschilderung in der Landauer Waffenstraße

Mehr Klarheit für alle Verkehrsteilnehmenden und mehr Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger: In der neu gestalteten Waffenstraße hat die Stadt Landau die Beschilderung verändert und die Zahl der Schilder reduziert. Somit wird jetzt deutlicher, was schon lange gilt: Im Abschnitt zwischen der Einmündung Badstraße und den Pollern kurz vor der Einmündung Langstraße sind die Flächen neben der Fahrbahn Gehwege. Das Parken dort ist verboten. Das war bereits bei der Planung und beim Bau der Straße so vorgesehen. Die Stadtverwaltung wird die Regelung ab Montag, 28. September, kontrollieren. Bis dahin gilt eine Übergangsfrist.

Freie Gehwege sind insbesondere für den Fußverkehr wichtig: Die Waffenstraße wird auch von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt. Mit dem Otto-Hahn-Gymnasium und der Pestalozzi-Grundschule grenzen gleich zwei Schulen direkt an die Straße an. Freie und gut erkennbare Gehwege tragen dazu bei, dass Kinder, Jugendliche und alle anderen Fußgängerinnen und Fußgänger sicher und ungehindert unterwegs sein können.

Auf der Ostseite der Waffenstraße stehen nun die Verkehrszeichen „Gehweg“. Damit ist klar gekennzeichnet, dass diese Fläche dem Fußverkehr vorbehalten ist. Die Muldenrinnen bilden dabei die Grenze zwischen Gehweg und Fahrbahn. Auf der Westseite gilt zusätzlich bereits ein absolutes Haltverbot.

„Mit den neuen Schildern wollen wir vor allem für mehr Klarheit sorgen. Wer in der Waffenstraße unterwegs ist, soll auf den ersten Blick erkennen können, welche Flächen Gehwege sind“, sagt Bürgermeister und Verkehrsdezernent Lukas Hartmann. „Gerade weil hier auch viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind, ist es wichtig, dass die Gehwege frei bleiben und sicher genutzt werden können. Dass wir dabei auch die Anzahl der Schilder halbieren konnten, freut mich. Der Schilderwald trägt insgesamt eher zur Unübersichtlichkeit bei, als dass er Regeln klarer macht.“

Gleichzeitig weiß die Stadt, dass sich die neue Beschilderung erst herumsprechen muss. „Wir wollen niemanden mit der neuen Regelung überraschen. Deshalb geben wir den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zunächst etwas Zeit, sich darauf einzustellen“, so Hartmann. Die Stadt wird deshalb in den kommenden Tagen noch keine Verwarnungen aussprechen. Stattdessen ist die Verkehrsüberwachung vor Ort unterwegs und verteilt Hinweiszettel an Fahrzeuge, die regelwidrig auf dem Gehweg abgestellt sind.

Nach dieser Übergangszeit wird das Gehwegparken im Rahmen der normalen Verkehrskontrollen überprüft. Wer dann sein Fahrzeug weiterhin auf dem Gehweg abstellt, muss mit einer Verwarnung in Höhe von 55 Euro rechnen. Parken war in diesem Abschnitt nicht erst seit der Sanierung der Straße untersagt. Schon vorher gab es hier keine Parkmöglichkeiten.

„Wir wollen mit der Übergangszeit ganz bewusst informieren, bevor wir Verwarnungen aussprechen. Unser Ziel ist, dass sich alle schnell an die neue, jetzt eindeutig ausgeschilderte Situation gewöhnen können“, so Lukas Hartmann. „Deshalb unsere Bitte: Achten Sie auf die neuen Schilder und stellen Sie Ihr Fahrzeug dort nicht mehr auf dem Gehweg ab.“

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