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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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12.08.2026

Open-Air-Kleist im Konzertgarten und Theater für die Kleinsten: »Der zerbrochne Krug« und »Dunkel« läuten die Kulturzeit 2026/27 in Landau ein

Vorhang auf für die Kulturzeit 2026/27! Mit Theater, Tanz, Musik, Ausstellungen und zahlreichen Angeboten für Kinder und Familien gibt es in der neuen Spielzeit in Landau wieder jede Menge zu entdecken. Und schon zum Start warten gleich zwei besondere Theatererlebnisse: Mit Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ geht es am Samstag, 5. September, zunächst unter freiem Himmel los. Wenige Wochen später lädt „Dunkel“ am Dienstag, 29. September, bereits die jüngsten Theaterfans ab drei Jahren in die Jugendstil-Festhalle ein.

„Eine Stadt erkennt man nicht nur an ihren Straßen und Plätzen, sondern an dem, was Menschen gemeinsam erleben: An Abenden in der Jugendstil-Festhalle oder im Alten Kaufhaus, an fesselndem Theater, an Musik, die nachklingt, und an Gedanken, die man mit nach Hause nimmt. Die Kulturzeit 2026/27 lädt dazu ein, genau diese Momente zu erleben“, betont Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dominik Geißler.

Los geht's unter freiem Himmel: „Der zerbrochne Krug“

Ein zerbrochener Krug, eine aufgebrachte Mutter, eine junge Frau, die schweigt – und ausgerechnet der Mann, der für Gerechtigkeit sorgen soll, hat allen Grund, die Wahrheit zu fürchten: Mit Heinrich von Kleists berühmtem Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ startet die Kulturstadt am Samstag, 5. September, um 20 Uhr im Konzertgarten der Jugendstil-Festhalle in die neue Spielzeit.

Das Chawwerusch Theater bringt den Klassiker als temporeiche „Komödie für Drei“ auf die Bühne. Im Mittelpunkt steht Dorfrichter Adam, der einen Fall aufklären soll, in den er selbst tiefer verstrickt ist, als ihm lieb sein kann. Hinter Sprachwitz und Situationskomik steckt ein erstaunlich aktueller Kern: Es geht um Macht und Machtmissbrauch, Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in diejenigen, die für Recht und Gerechtigkeit sorgen sollen.

Unter der Regie von Walter Menzlaw stehen Felix S. Felix, Ben Hergl und Lina Zimmer auf der Bühne. Mit nur drei Schauspielerinnen und Schauspielern, feinem Sprachwitz und temporeichem Spiel entsteht ein ebenso humorvoller wie abgründiger Theaterabend.

Zum Auftakt der Kulturzeit wird dabei nicht im klassischen Theatersaal gespielt, sondern unter freiem Himmel im Konzertgarten. Bei Regen zieht die Aufführung in den Großen Saal der Jugendstil-Festhalle um.

 „Dunkel“ macht kleinen Theaterfans Mut

Dass die Kulturzeit für alle Generationen da ist, zeigt sich schon wenige Wochen später: Am Dienstag, 29. September, um 16 Uhr gastiert das Junge Landestheater Tübingen mit „Dunkel“ im Kleinen Saal der Jugendstil-Festhalle. Das rund 40-minütige Theaterstück richtet sich an Kinder ab drei Jahren.

Was passiert eigentlich, wenn das Licht ausgeht? Gemeinsam mit der Figur auf der Bühne und ausgerüstet mit Taschenlampen entdecken die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer Licht, Schatten und ungewohnte Geräusche. Spielerisch und altersgerecht zeigt die Inszenierung von Helene Schmitt, dass Mut wachsen kann – und die Dunkelheit vielleicht gar nicht so unheimlich ist, wie sie zunächst scheint.

Eine ganze Spielzeit voller Kultur

Doch das ist nur der Anfang eines abwechslungsreichen Kulturjahres: Von Schauspiel und Tanz über große Sinfoniekonzerte und die Landauer Meisterkonzerte bis zu einem umfangreichen Programm für Kinder, Familien und Schulklassen reicht die Kulturzeit 2026/27.

Tickets für „Der zerbrochne Krug“ kosten 20 Euro, ermäßigt 10 Euro; für „Dunkel“ 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten sind in der Tourist-Information im Rathaus sowie online unter www.landau.de/tickets erhältlich.

Das gesamte Programm der Kulturzeit 2026/27 gibt es unter www.landau.de/spielplan sowie auf Instagram unter @kulturzeit.landau.

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