Knapp ein Jahr nach seiner Einrichtung zieht die Stadt Landau eine positive Zwischenbilanz zum Mini-Kreisverkehr am Knotenpunkt Nordring/Westring am Alten Meßplatz. Die zunächst nur provisorisch mit Fahrbahnmarkierungen umgesetzte Lösung wird derzeit unter realen Bedingungen erprobt und hat nach Einschätzung der Verwaltung zu einer deutlichen Verbesserung des Verkehrsflusses an diesem Knotenpunkt gegenüber der früheren Kreuzungslösung geführt. Mit der Anbindung des vierten Astes im Norden ist nun der nächste Schritt der Testphase gestartet: Die Ausfahrt vom Alten Meßplatz erfolgt jetzt über den neuen Kreiselanschluss. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf dem Nordring weiter zu verbessern.
Mit der Anbindung des vierten Astes wurde zugleich die bisherige Ausfahrt über den zentral gelegenen Zugang aufgehoben. Die Zufahrt zum Alten Meßplatz bleibt dort weiterhin möglich. Die Stadt wird die Auswirkungen der neuen Verkehrsführung nun in den kommenden Monaten weiter beobachten und auswerten.
Anschließend werden die Ergebnisse den zuständigen städtischen Gremien vorgestellt. Diese entscheiden auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse, ob sich die Lösung dauerhaft bewährt hat und der Kreisverkehr in einer endgültigen baulichen Form umgesetzt werden soll.
Sollte die Entscheidung für einen dauerhaften Ausbau fallen, könnten die Planungen ab 2027 konkretisiert werden. Ein baulicher Ausbau wäre frühestens ab 2029 möglich. Dann würde der provisorische Kreisverkehr dauerhaft hergestellt und entsprechend ausgebaut. Vorgesehen sind unter anderem feste Fahrbahneinfassungen sowie Querungshilfen für Fußgängerinnen und Fußgänger.