Cordelia wurde sehr lange über ihre Herkunft im Unklaren gelassen, sie spürte aber, dass mit ihr etwas nicht in Ordnung war. Als Dreizehnjährige wurde sie 1941 aus ihrer Familie verbannt, 1944 nach Theresienstadt und weiter nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte , kam nach Schweden und wurde Journalistin. Lange Jahre war sie Auslandskorrespondentin in Israel. Ihr quälendes Gefühl, überall eine Fremde zu sein, beschrieb sie in ihrem autobiografischen Roman „Gebranntes Kind sucht das Feuer“. Es ist gleichzeitig die Aufarbeitung der verworrenen Beziehung zu ihrer Mutter. Im Wechsel mit Gedichten lesen daraus Kerstin Bucher und Claudia Zimmermann.
Veranstaltungen können Sie über die Funktion "Neu anlegen" eintragen. Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung wenden.