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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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12.02.2024

Durchgangsverkehr raus und mehr Verkehrssicherheit: Stadt Landau setzt (weitere) Maßnahmen der Verkehrsquartierskonzepte Landau-Süd und Queichheim um

Die Stadt Landau setzt die nächsten Schritte ihres Verkehrsquartierskonzepts Landau-Süd um. Ab Freitag, 23. Februar, gelten in dem Quartier neue Einbahnstraßenregelungen. Ab dem selben Tag greifen auch die Maßnahmen des Verkehrsquartierskonzepts Queichheim mit verkehrsberuhigenden und verkehrslenkenden Maßnahmen etwa in der Schneiderstraße und in der Straße Zum Queichanger. Ziel beider Verkehrsquartierskonzepte ist es, den Durchgangsverkehr aus den Wohnquartieren herauszuholen und auf die nahen Autovorrangrouten umzulenken – wo er hingehört. Das schont die Nerven der Autofahrenden, sorgt vor allem aber für mehr Verkehrssicherheit und entlastet die Anwohnenden, die Schleich- und Abkürzungsverkehr sowie zu schnelle Geschwindigkeiten in ihren Quartieren beklagen.

Bürgermeister Lukas Hartmann: „Verkehrsquartierskonzepte nehmen nicht einzelne Straßen in den Blick, sondern denken ganze Quartiere mit. Sie liegen eingefasst von Autovorrangrouten, die den überörtlichen motorisierten Verkehr aufnehmen können. In den Quartieren selbst sollen dagegen Fußverkehr, Radverkehr und ÖPNV die Hauptverkehrsarten darstellen. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Verkehrssicherheit und Ruhe für die Anwohnenden. Gleichzeitig halten wir alle Straßen grundsätzlich für Autos anfahrbar. Alle diese Vorteile werden, sobald wir alle Maßnahmen umgesetzt haben, im Landauer Süden und im Stadtdorf Queichheim greifen.“

Zu Landau-Süd zählen die Südstadt nördlich der Cornichonstraße, der Wohnpark am Ebenberg, das Mischgebiet entlang der Paul-von-Denis-Straße und das Areal südwestlich der Bahngleise mit Eutzinger Straße, Philosophengarten und Merowingerstraße. Ab dem 23. Februar ändern sich folgende Verkehrsführungen:

Der Abschnitt der Vogesenstraße zwischen Cornichonstraße und Friedrich-Ebert-Straße wird zur Einbahnstraße in West-Ost-Richtung. Weitere Einbahnstraßenregelungen in diesem Bereich werden folgen, sobald die Straßenbauarbeiten etwa in der Glacisstraße und der Moltkestraße abgeschlossen sind. Die Einbahnstraßen werden dabei so angeordnet, dass eine gerade Durchfahrt der Südstadt in Ost-West-Richtung und umgekehrt für den Autoverkehr nicht ohne Umwege möglich ist.

Außerdem wird auch die Cornichonstraße zwischen Hartmannstraße und Bürgerstraße zur Einbahnstraße, um den Durchgangsverkehr in West-Ost-Richtung zu unterbinden.

Die wohl größte Änderung betrifft die Hans-Stempel- und die Otto-Kießling-Straße. Hier, am Südende der beiden Straßen, errichtet die Stadt einen modalen Filter. Das Ziel: den Schleichverkehr zwischen L 509 und Weißenburger Straße durch die Südstadt, den Wohnpark am Ebenberg und die Eutzinger Straße abzustellen. Die Autovorrangroute „um das Quartier herum“ führt über die Weißenburgerstraße, die Schloßstraße, den Marienring und die Rheinstraße.

In Queichheim soll der motorisierte Durchgangsverkehr auf die Verbindungsspange zwischen Queichheim bzw. der Autobahn und dem Horstring umgelenkt werden. Denn: Das Stadtdorf ist durch seine Lage zwischen Kernstadt und A 65 sowie durch die großen Gewerbegebiete und seine Schulstandorte teilweise stark von Durchgangsverkehr belastet.

Ab dem 23. Februar werden die Schneider- und die Brandenburger Straße teilweise mit einem Einfahrtsverbot und einer „Anliegende frei“-Regelung ausgewiesen. An der Kreuzung Horststraße/Horstring/Brandenburger Straße wird die von Norden kommende Geradeausspur auf Radfahrerinnen und Radfahrer begrenzt. Der Autoverkehr kann aus Norden kommend weiter nach Osten und Westen abbiegen und aus diesen beiden Richtungen kommend in die Brandenburger Straße einbiegen. An der Kreuzung Johannes-Kopp-Straße/Queichheimer Hauptstraße/Schneiderstraße darf der Autoverkehr, der aus der Johannes-Kopp-Straße kommt, nur noch nach rechts oder links in die Queichheimer Hauptstraße abbiegen.

Vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll auch die Straße Zum Queichanger. Hier errichtet die Stadt eine Einbahnstraße für den Autoverkehr zwischen Queichheimer Hauptstraße und Finkenstraße. Das ermöglicht auch die Freigabe für den gegenläufigen Radverkehr in den Straßen Alte Hintergasse und Woogstraße, um eine durchgängige Ost-West-Fahrradverbindung abseits der Hauptstraße im Queichheimer Norden zu schaffen.

Alle Maßnahmen, die in der Südstadt und in Queichheim nun in die Umsetzung gehen, wurden ausführlich mit den Anwohnenden, den Schulen und anderen Einrichtungen vor Ort sowie in den städtischen Gremien beraten und abgestimmt.

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