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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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25.04.2019

Zum Tag des Baums: Landaus OB Hirsch pflanzt Blauglockenbaum auf dem Außengelände der Kita Villa Mahla - Städtische Grünflächenabteilung betreut rund 25.000 Bäume im Stadtgebiet - Stadtspitze will noch 2019 Baumschutzsatzung einbringen

Ob die schattenspendenden Eichen im Goethepark, die rosa blühenden Zierkirschen auf dem Rathausplatz oder die majestätischen Mammutbäume im Zoo: Die Stadt Landau kann auf einen reichen Baumbestand blicken. Anlässlich des Tags des Baums am 25. April gab es jetzt weiteren Zuwachs: OB Hirsch nutzte gemeinsam mit Sabine Klein, Leiterin der städtischen Grünflächenabteilung, den bundesweiten Aktionstag, um auf dem Außengelände der Kita Villa Mahla einen Blauglockenbaum zu pflanzen. Begleitet wurde die Baumpflanzung von Kita-Leiterin Eva Maria Mann und den Kindern der kommunalen Kita, die den neuen Baum mit viel Freude und einem eigenen Lied begrüßten: „Die Sonne scheint auf unseren Garten / Wir brauchen gleich den großen Spaten“.
 
OB Hirsch betonte am Aktionstag die Bedeutung jedes einzelnen Baums im Landauer Stadtgebiet als Schattenspender, Klimaregulator und Sauerstofflieferant. „Unsere Parks und Grünflächen, aber auch die Einzelbäume in der Innenstadt tragen nicht nur zu einer höheren Aufenthaltsqualität bei, sondern sorgen auch für ein gutes Stadtklima“, so Hirsch. „Aus diesem Grund spielt das Stadtgrün auch im Klimaanpassungskonzept, das wir aktuell erstellen lassen und das das Stadtklima analysieren und Strategien zur Anpassung an die klimatischen Veränderungen aufzeigen soll, eine entscheidende Rolle.“
 
Die Stadt Landau sei stolz auf ihren beeindruckenden Baumbestand, so der OB weiter. So betreut, kontrolliert und pflegt die Grünflächenabteilung des städtischen Umweltamts rund 25.000 städtische Bäume - und pro Jahr werden etwa 200 Bäume neu gepflanzt, informiert der Stadtchef. Von den rund 25.000 Bäumen, die im städtischen Baumkataster verzeichnet sind, stehen etwa 20.000 im bebauten Siedlungsgebiet. Die restlichen 5.000 sowie zusätzlich viele ungezählte Bäume in Feldgehölzgruppen und entlang von Bachläufen befinden sich in der freien Landschaft. Die Bäume im Stadtwald auf dem Taubensuhl sind nicht im Kataster registriert, da der Stadtwald von der Forstverwaltung bewirtschaftet und unterhalten wird.
 
Noch in diesem Jahr will die Stadtspitze den Vorschlag für eine Baumschutzsatzung in die städtischen Gremien einbringen, teilen OB Hirsch und Umweltdezernent Rudi Klemm am Tag des Baums mit. Die Vorbereitungen innerhalb der Verwaltung laufen bereits.
 
Der neu gepflanzte Blauglockenbaum auf dem Außengelände der Kita Villa Mahla tritt an die Stelle einer Blutbuche, die leider im Sommer vergangenen Jahres gefällt werden musste. Der Baum war von einem Pilz befallen, was auch dazu führte, dass bei einem Unwetter ein großer Ast abbrach. „Der Blauglockenbaum, den wir jetzt gepflanzt haben, ist nicht in unseren Breitengeraden heimisch, dafür aber sehr gut an das sommerlich heiße Stadtklima angepasst“, erläutert Sabine Klein. Ein weiterer Vorteil: Der Baum wächst sehr schnell und bekommt große Blätter, die den Kita-Kindern bald wieder Schatten spenden werden. „Seinen Namen verdankt der Baum seinen großen blauen Blüten, die er im Frühjahr bekommt“, informiert die „Chefin der Landauer Bäume“, wie OB Hirsch die Leiterin der Grünflächenabteilung den Kita-Kindern bei der Baumpflanzung vorstellte.
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