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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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28.02.2019

Stadtgeschichte(n), Gebietsreformen und freiwillige Leistungen: Landauer und Hagenauer Stadtspitzen tauschen sich zu aktuellen kommunalen Themen aus

Was früher eher sporadisch stattfand, ist heute fest in den Terminkalendern der Stadtspitzen von Landau und Hagenau verankert: Die politischen Vertreterinnen und Vertreter beider Partnerstädte treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Die jüngste Zusammenkunft fand in Landau statt, wo die Delegation um Hagenaus Bürgermeister Claude Sturni zunächst das neu konzipierte Museum für Stadtgeschichte besuchte, bevor sie sich nach einem kurzen Stadtrundgang im Parkhotel mit der Landauer Stadtspitze über aktuelle kommunalpolitische Themen austauschte.
 
Zur Sprache kamen unter anderem die Themen grenzüberschreitender Verkehr, aktuelle und zukünftige Bauprojekte wie etwa das Landauer Kaufhof-Areal, die Vernetzung in überregionalen Verbänden und anderen Zusammenschlüssen, Bürgerbeteiligung sowie die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen. Zudem tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter aus Pfalz und Elsass über sogenannte freiwillige Leistungen wie etwa Schwimmbäder und Kultureinrichtungen aus. Die Gäste aus Hagenau verfolgen auch das Thema einer möglichen Gebietsreform in Rheinland-Pfalz aufmerksam und nutzten die Gelegenheit, um sich bei Oberbürgermeister Thomas Hirsch über den aktuellen Stand zu informieren. Der OB erläuterte der elsässischen Delegation, die vor wenigen Jahren selbst Erfahrungen mit der französischen Gebietsreform gemacht hatte, sein klares Nein zu einem möglichen Verlust der historisch gewachsenen Kreisfreiheit der Stadt Landau. 
 
Im früheren „Heimatmuseum“, das seit wenigen Monaten ein neues, modernes Gesicht aufweist, erhielten die Hagenauerinnen und Hagenauer eine Führung durch Museumsleiterin Christine Kohl-Langer. Die Gäste zeigten sich begeistert vom kleinen, aber feinen Museum, das - passenderweise - Landaus historischen Status als „deutsch-französischer Grenzfall“ in den Mittelpunkt rückt.
 
„Wir haben uns sehr gefreut, unseren Gästen einen weiteren Aspekt unserer Stadt zeigen zu können“, betont OB Hirsch, der nach seinem Amtsantritt eine Intensivierung der Kontakte zwischen Landau und Hagenau angeregt hatte. Durch die regelmäßigen, ungezwungenen Austausche seien aus Kolleginnen und Kollegen längst Freundinnen und Freunde geworden, ist Landaus Stadtchef überzeugt. Der OB erinnerte auch an die Unterzeichnung des Aachener Vertrags, der den deutsch-französischen Élysée-Vertrag fortschreibt, vor wenigen Wochen. An der Zeremonie hatten auch OB Hirsch und Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron aus Landau teilgenommen. Der Vertrag wird nach Einschätzung der Stadtspitze auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkrete Vorteile bringen und man will gemeinsam mit Hagenau prüfen, wie die zusätzlichen Möglichkeiten, etwa eines Bürgerfonds, für die Partnerschaftsarbeit genutzt werden können.
 
Neben den beiden Stadtchefs Hirsch und Sturni nahmen auf Landauer Seite Bürgermeister Dr. Ingenthron, Beigeordneter Rudi Klemm und Hauptamtsleiterin Christine Baumstark sowie auf Hagenauer Seite Beigeordnete Simone Luxembourg und Hauptamtsleiter Fabien Vispi an dem Austausch in der südpfälzischen Metropole teil.
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