Hilfsnavigation
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
Seiteninhalt
19.11.2020

Landauer Studierende belegen hohe Vielfalt an Wildvogelarten im Zoo Landau in der Pfalz

Erneut nutzten jüngst 99 Studierende der Universität Koblenz-Landau an mehreren Terminen unter Anleitung von Prof. Dr. Martin Entling, Dr. Verena Rösch und Julian Eberhardt eine Lehrexkursion in den Landauer Zoo, um sich in der Bestimmung von Vogelarten zu trainieren. Der Zoo Landau bietet dazu nicht nur eine spannende Vielfalt an exotischen Vogelpfleglingen, sondern seine reichhaltige und naturnahe Geländestrukturierung macht ihn auch ganz offensichtlich zu einem wichtigen Refugium für heimische Wildvogelarten.

So konnten trotz der spätherbstlichen Witterung und des Fehlens vieler Sommergäste unter den Zugvögeln in relativ kurzen Beobachtungszeiträumen alleine 31 Wildvogelarten auf dem Zoogelände dokumentiert werden. „Darunter auch einige ‚ornithologische Leckerbissen‘ wie Eisvogel, Wintergoldhähnchen oder Mönchsgrasmücke,“ wie Landaus Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel, erfreut feststellt. Heckel, der bereits seit 2013 im Fachbereich 7: Natur- und Umweltwissenschaften am Universitätsstandort Landau einige Vorlesungen im Modul Naturschutzbiologie hält, ist froh, dass der Zoo durch die räumliche Nähe zur Universität als interessantes Exkursionsziel auch auf diesem Lehrgebiet zur Ausbildung der Studierenden mit beitragen kann.

„Ein Überblick über heimische Vogelarten ist sowohl für zukünftige Biologielehrerinnen und -lehrer als auch für Studierende der Umweltwissenschaften und Naturschutzbiologie wichtig“, so Prof. Dr. Entling. „In diesem Zusammenhang haben wir mit dem Zoogelände einen kleinen Hotspot der Biodiversität direkt vor der Haustür,“ bescheinigt Entling und freut sich über die gute Kooperation. Neben der abwechslungsreichen Gestaltung des Zoogeländes mit offenen und dicht bewachsenen Flächen, Wasserstellen, Reisighecken und Natursteinwänden trägt der Zoo zusätzlich mit zahlreichen natürlichen und künstlichen Nisthilfen für Vögel, Insekten, Reptilien und Kleinsäuger zu einer besonderen Artenvielfalt im städtischen Raum bei.

zurück nach oben drucken