34 Menschen, 15 Herkunftsländer, ein gemeinsamer Schritt: Landau begrüßt 34 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Bei einer Feierstunde im historischen Empfangssaal des Landauer Rathauses erhielten 15 Männer, zehn Frauen und neun Kinder jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Oberbürgermeister Dominik Geißler übergab die Einbürgerungsurkunden und hieß die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger herzlich willkommen.
Die 34 Eingebürgerten kommen aus insgesamt 15 verschiedenen Herkunftsländern. Zwölf von ihnen kommen aus Syrien. Fünf Personen wurden mit bulgarischer und nordmazedonischer Doppelstaatsangehörigkeit eingebürgert. Drei Personen stammen aus der Türkei, jeweils zwei aus Aserbaidschan und Indonesien. Jeweils eine Person kommt aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Kroatien, Mexiko, Nordmazedonien, Polen, Rumänien und Somalia.
„Ich freue mich sehr, dass Sie sich bewusst für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben. Viele von Ihnen leben bereits seit Jahren in Landau, haben hier Ihren Lebensmittelpunkt und gestalten unser Zusammenleben mit. Mit Ihrer Einbürgerung gehören Sie nun auch rechtlich zur deutschen Staatsgemeinschaft. Ich wünsche Ihnen für diesen besonderen Schritt alles Gute und freue mich, Sie heute als neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger willkommen zu heißen“, sagte Oberbürgermeister Dominik Geißler.
Eingebürgert werden kann, wer unter anderem seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt und ausreichende Deutschkenntnisse nachweist. Die Eingebürgerten behalten ihre bisherige Staatsangehörigkeit, sofern das Recht ihres Herkunftsstaates nicht automatisch den Verlust dieser Staatsangehörigkeit vorsieht. In vielen Fällen führen sie nach der Einbürgerung daher eine doppelte Staatsangehörigkeit.
Für die über 16-Jährigen gehört außerdem ein feierlicher Eid zur Einbürgerung. Damit bekräftigen sie ihr Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zu den grundlegenden Werten des deutschen Gemeinwesens.
Die Stadt Landau lädt mehrmals im Jahr zu Einbürgerungsfeiern ein. Damit möchte sie diesen besonderen Schritt gemeinsam mit den neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern würdigen und ihnen einen feierlichen Rahmen für diesen wichtigen Moment geben.