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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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03.02.2020

Gemeinsam Brücken bauen: Landauer OB Hirsch zum Austausch im israelischen Generalkonsulat in München - Generalkonsulin Simovich nächster Gast der Nahost-Gesprächsreihe »Gescher - Die Brücke«

Gerne ist der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch der Einladung des israelischen Generalkonsulats gefolgt, um sich vor Ort in München mit Generalkonsulin Sandra Simovich auszutauschen. Hirsch nutzte den Besuch auch, um die hochrangige Vertreterin des Staates Israel als Gast zur Landauer Nahost-Gesprächsreihe „Gescher – Die Brücke“ einzuladen. Die Veranstaltung mit Simovich wird voraussichtlich im Frühjahr dieses Jahres stattfinden.

In München tauschten sich der OB und die Generalkonsulin u.a. zu Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Weinbau, etwa durch deutsch-israelische Weingutspartnerschaften, aus. Hirsch als Oberbürgermeister der größten Weinbau treibenden Gemeinde Deutschlands ist überzeugt, dass das Konzept der „Twin Wineries“ auch für die Landauer Winzerinnen und Winzer interessant sein könnte. Beim Gegenbesuch der Generalkonsulin in Landau und der Südpfalz soll das Thema Weinbau ebenfalls auf der Tagesordnung stehen. Weitere Gesprächsthemen in der bayerischen Landeshauptstadt waren u.a. die Arbeit der in Landau beheimateten Friedensakademie Rheinland-Pfalz, die bereits mit mehreren israelischen Hochschulen kooperiert, die Landauer Erinnerungskultur mit der Dauerausstellung im Frank-Loebschen Haus, der regelmäßigen Verlegung von Stolpersteinen und den beiden Gesprächsreihen „Landauer Gespräche“ und „Gescher – Die Brücke“ sowie der Widerstand gegen rechtsradikale Strömungen in der Gesellschaft. So hat Simovich über ihren Pressespiegel auch die Berichterstattung zum Glockenläuten gegen rechte Veranstaltungen in Landau und anderswo verfolgt.

OB Hirsch sprach im Anschluss an das Gespräch in München von einem fruchtbaren Austausch und freut sich, mit der Generalkonsulin schon bald einen hochkarätigen Gast in Landau begrüßen zu dürfen. „Leider erleben wir in jüngster Zeit wieder unverhohlenen Antisemitismus in unserer Gesellschaft, dem wir gemeinsam durch ein Eintreten für eine offene Gesellschaft entschieden entgegentreten müssen“, ist Landaus Stadtchef überzeugt. Die Reihe „Gescher – Die Brücke“ sei ein Baustein auf diesem Weg, mit dem man das Interesse für Israel und die gesamte Region des Nahen Ostens wecken und sich gleichzeitig für Völkerverständigung einsetzen wolle, so Hirsch.

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