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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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08.03.2019

Ein flächendeckendes Ladenetz für die E-Mobilität in Landau: EnergieSüdwest AG schließt Installation von 31 Ladesäulen ab - Neue E-Bike-Ladestation auf dem Rathausplatz

Egal ob mit dem E-Auto oder dem Elektrofahrrad: Die Landauerinnen und Landauer sowie alle Gäste der Stadt können ihren umweltfreundlichen, fahrbaren Untersatz ab sofort bequem und innenstadtnah mit Ökostrom aufladen. Mit der Einweihung der neuen Schnellladesäule in der Langstraße hat die EnergieSüdwest AG die Installation von 31 E-Ladesäulen in der Kernstadt und den Stadtdörfern abgeschlossen. Außerdem steht für die Nutzerinnen und Nutzerinnen von Elektrofahrrädern ab sofort eine neue E-Bike-Ladestation auf dem Rathausplatz bereit – ein gemeinsames Projekt von Büro für Tourismus und Stadtmarketing im Rahmen des Stadtmarkenprozesses, ebenfalls mit Unterstützung von EnergieSüdwest.
 
Der Landauer Energieversorger ist überzeugt, dass der E-Mobilität die Zukunft gehört. „E-Mobilität ist für uns ein sehr interessantes Thema, dem wir uns seit einigen Jahren intensiv widmen“, erklärt ESW-Vorstand Dr. Thomas Waßmuth, der besonders auf das Carsharingprogramm mit E-Autos, ESEL (EnergieSüdwest Elektroauto für Landau), verweist. „Mit ESEL möchten wir den Menschen die E-Mobilität möglichst niedrigschwellig zugänglich machen und dazu gehört eine gute Ladeinfrastrukur.“ Bei der Ladesäule in der Langstraße in unmittelbarer Nähe des Rathauses handelt es sich um eine Schnellladesäule, die beispielsweise ein ESEL-Carsharing-Auto in etwa einer halben Stunde komplett aufladen kann. Insgesamt hat EnergieSüdwest in den vergangenen Monaten 31 Ladesäulen an 21 Standorten errichtet – ein fast flächendeckendes Netz, wie der ESW-Chef betont.
 
Oberbürgermeister Thomas Hirsch zeigt sich erfreut über den jüngsten „Doppelschlag“ für E-Autos und E-Bikes in der Landauer Innenstadt. „Eine gute Lade-Infrastruktur ist einer der Knackpunkte beim Umstieg auf E-Mobilität“, weiß der Stadtchef, der EnergieSüdwest für das Engagement in diesem Bereich dankt. „Die flächendeckende Installation von E-Ladesäulen in der Kernstadt und den Stadtdörfern stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung einer umweltfreundlichen und klimaschonenden Mobilität in Landau dar.“ Die Möglichkeit, zudem auch das eigene E-Bike innenstadtnah „aufzutanken“, sei ein lange gehegter Wunsch unter anderem der Landauer Frauenunion gewesen, erinnert Hirsch. Die neue E-Bike-Ladestation stelle einen wichtigen Baustein der Optimierung der Fahrradinfrastruktur in Landau dar - dem „Leuchtturmprojekt“ des Stadtmarkenprozesses, so der OB.  
 
Die E-Bike-Ladestation, die an einem der beiden „Häuschen“ auf dem Rathausplatz in unmittelbarer Nähe des Drogeriemarkts Müller angebracht ist, verfügt über vier Ladefächer mit je einer 230-Volt/10-Ampere-Steckdose. Nutzerinnen und Nutzer können 1 Euro Pfand einwerfen, den Akku ihres Elektrofahrrads mit der Steckdose verbinden und das Ladefach dann wieder verschließen – einfach, schnell und sicher. Dank der Unterstützung von EnergieSüdwest ist das Aufladen für die E-Bikerinnen und E-Biker kostenlos. Die Wartung übernimmt das städtische Büro für Tourismus um Geschäftsführer Franz Müller.
 
Auch Beigeordneter Rudi Klemm, als Dezernent nicht nur für das Büro für Tourismus, sondern auch für den Bereich Umwelt verantwortlich, begrüßt den Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos und E-Bikes. „Landau wird immer mehr als Start- und Zielort von Radtouristinnen und Radtouristen gebucht“, berichtet er. Die neue E-Bike-Ladestation auf dem Rathausplatz stelle aus diesem Grund auch eine Verbesserung der touristischen Infrastruktur dar, so Klemm, dessen Umweltamt mit der Lokalen Agenda mit für den regelmäßig stattfindenden „Tag der Elektromobilität“ verantwortlich zeichnet. „Die Frage ‚Wo kann ich tanken?‘ beschäftigt die Menschen, die sich für den Kauf eines E-Autos interessieren“, weiß der Umweltdezernent. Aus diesem Grund sei es besonders wichtig, die E-Mobilität als zukunftsweisende Technologie zu unterstützen, die Ladeinfrastruktur aus- und Hemmschwellen abzubauen, so Klemm.
 
Die Installation der 28 Normal- und drei Schnellladesäulen im Landauer Stadtgebiet hat rund 340.000 Euro gekostet – bei einer 40prozentigen Förderung durch den Bund. Die E-Bike-Ladestation, die von EnergieSüdwest angeschafft und montiert wurde, schlägt mit weiteren rund 3.000 Euro zu Buche.  

Wer sein E-Auto an einer der neuen Ladesäulen „auftanken“ möchte, kann den verbrauchten Strom mittels Ladekarte, QR-Code oder mit der speziellen ESEL-Ladekarte zahlen. Alle E-Ladesäulen sind in den regionalen ESEL-Ladeverbund eingebunden. Weitere Informationen zum umweltfreundlichen Carsharing-Programm von EnergieSüdwes gibt es auf der Internetseite www.esel.cab.

Dies ist eine Pressemitteilung der EnergieSüdwest AG. 

 
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