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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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24.07.2020

Baustellenbegehung, Besuch in Tante Emmas Wohnzimmer und Stippvisite beim Weingut Wind: Landaus Oberbürgermeister Hirsch zu Gast in Arzheim -Hauptstraße wird zweieinhalb Monate früher fertig als geplant

Wo drückt der Schuh? Vor welche konkreten Herausforderungen stellt die Corona-Pandemie Unternehmen und Vereine? Und wie kann die Stadt dabei unterstützen? OB Hirsch ist zurzeit wieder verstärkt in Landau unterwegs, um genau diese Fragen zu klären. Weil die für dieses Jahr geplante Besuchsreihe „Ihre Fragen an den Oberbürgermeister“ Corona-bedingt nicht stattfinden kann, führt der Stadtchef aktuell gezielte Projektbesuche in den Stadtdörfern durch. Erste Station war Arzheim, wo der OB sich ein Bild vom Stand der Baustelle in der Ortsdurchfahrt, von der aktuellen Situation in Tante Emmas Wohnzimmer und von den Plänen der Jungwinzerin Katrin Wind machte.

Seit März 2019 wird in der Arzheimer Ortsdurchfahrt gebaut. Abschnitt für Abschnitt arbeitet sich die T&B Tas und Balci Straßenbau GmbH seitdem durch die enge Arzheimer Hauptstraße – und das im besten Einvernehmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern, wie Ortsvorsteher Klaus Kißel sowie Bauleiter Stefan Gierens dem OB berichteten. Besonderheit des Verkehrsprojekts: Die Arzheimer Hauptstraße, die aufgrund ihrer geringen Breite bislang nur an vereinzelten Stellen Gehwege aufwies, wird mit einer kombinierten Fahrbahn- und Gehwegsfläche ausgestattet. Dabei wird bei einer Gesamtbreite der Straße von 5 bis 9 Metern ein Fahrbahnstreifen von 3 Metern asphaltiert; der übrige Teil wird als kombinierte Fahrbahn- und Gehwegsfläche gepflastert und dient im Begegnungsfall als Ausweichfläche. Ein Novum in Landau!

Von der Baustellenbegehung konnte OB Hirsch gute Nachrichten zu seinem Besuch beim Vereinsvorsitzenden Gerhart Aichert von Tante Emmas Wohnzimmer mitbringen. Denn die Bauarbeiten in der Hauptstraße können voraussichtlich Ende September und damit rund zweieinhalb Monate früher abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen. „Das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen. In Arzheim bewegt sich aktuell ganz viel und der lange ersehnte Ausbau der Hauptstraße wird dafür sorgen, dass die Dorfentwicklung einen weiteren Schub bekommt“, ist Hirsch überzeugt.

Der Dorfladen Tante Emma in der Hauptstraße kann ab Oktober wieder aus beiden Richtungen angefahren werden. Das gilt auch für Tante Emmas Wohnzimmer im rückwärtigen Bereich des Dorfladens, wo der gleichnamige Verein seit gut zwei Jahren kulturelle Veranstaltungen wie Koch-, Sing- und Themenabende anbietet. „Gerade die Corona-Krise zeigt uns, wie wichtig ein gutes Miteinander für unser Zusammenleben ist“, betont OB Hirsch. Es habe ihn daher sehr gefreut, dass auch Tante Emmas Wohnzimmer eine Überbrückungshilfe von 2.000 Euro aus dem städtischen Hilfspaket „Miteinander in Landau“ habe bekommen können. Sein Dank gehe auch an die VR-Bank Südliche Weinstraße–Wasgau, die davon 1.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Vor Ort erfuhr der OB, dass für einen Corona-konformen Vereinsbetrieb die Anschaffung neuer Tische, einer Desinfektionssäule und einer Trennscheibe zwischen Tresen und Gastraum notwendig sei. Der Stadtchef ermutigte Vereinsvorsitzenden Aichert, sich dafür um Landeszuschüsse zu bemühen.

Ebenfalls in der Arzheimer Hauptstraße liegt ein Teil des Weinguts Wind, dessen Geschäftsführung Anfang des Monats von Vater Klaus an Tochter Katrin Wind übergegangen ist. Obwohl der Betrieb erst seit wenigen Jahren offiziell als Weingut geführt wird, kann die Jungwinzerin, die 2011 in das elterliche Nebenerwerbsweingut einstieg, sich trotz Corona-Krise bislang auch 2020 über steigende Umsatzzahlen freuen. Als Flaschenlager und Verkaufsraum dient ihr dabei eine Doppelgarage im Arzheimer Nauweg – was dem Betrieb den Beinamen Garagenweingut eingebracht hat. Doch wie sie dem Oberbürgermeister bei seinem Besuch in Arzheim erklärte, möchte Wind weiterwachsen. Dazu plant sie den Bau einer Weinproduktionshalle. „Schön zu sehen, wie dynamisch sich unsere Landauer Weinszene trotz Corona entwickelt“, so Hirsch. Schließlich sei der Weinbau in Deutschlands größter weinbautreibender Gemeinde ein wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor.

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