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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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26.11.2018

Ausstellung »Johannes Heisig ... und das Zentrum ist der Mensch« noch bis Mitte Januar in Landauer Galerie Z zu sehen

„Wenn ich male, fliege ich auch immer ein bisschen.“ Johannes Heisig

Er war einer der so genannten „Jungen Wilden“ in der DDR der 1980er Jahre: Maler, Zeichner und Grafiker Johannes Heisig. Eine Auswahl seiner Werke ist noch bis zum 13. Januar im Rahmen der Ausstellung „Johannes Heisig … und das Zentrum ist der Mensch“ in der Landauer Galerie Z zu sehen.
 
Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, der die Besucherinnen und Besucher zur Vernissage der Ausstellung begrüßte, lädt alle Kunstinteressierten der Region dazu ein, die Ausstellung im Frank-Loebschen Haus zu besuchen. „Die Werke von Johannes Heisig sind beeindruckend, ausdrucksstark und überaus sehenswert – ganz gleich, ob es sich um Darstellungen chaotischen Großstadtlebens oder aber Portraits, Landschaften oder Stillleben handelt“, so der Kulturdezernent. Sein Dank gelte Justizminister a.D. Jochen Hartloff für die Einführung in die Ausstellung und selbstverständlich ganz besonders dem Galeristenduo Ursula Zoller und Peter Büchner. Beiden sei es erneut gelungen, eine prächtige Kollektion von Werken eines Künstlers mit großem Renommee in die Stadt zu holen.
 
Johannes Heisig ist der Sohn von Bernhard Heisig, Mitbegründer der Leipziger Schule und einer der wichtigsten Repräsentanten der Bildenden Kunst der damaligen DDR. Johannes Heisig nahm 1973 ein Studium der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig auf und war von 1978 bis 1980 Meisterschüler bei Gerhard Kettner in Dresden. Anschließend übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste und wurde schließlich von 1989 bis 1991 zum jüngsten Rektor des Landes ernannt. 1991 folgte der Rückzug von allen öffentlichen Ämtern; seither arbeitet Johannes Heisig als freier Künstler.
 
Die Galerie Z im Frank-Loebschen Haus ist dienstags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Samstags kann die Galerie von 10 bis 14 Uhr besucht werden. Mehr Informationen finden sich unter www.galerie-z.com.
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