Karin Engelbrecht bannt menschliche Zustände wie Freude, Angst oder Stolz auf die Leinwand – vermittelt durch die Gestaltung der Oberflächenstruktur. Auf manchen Bildern sind menschlich reduzierte Formen zu erkennen, insgesamt aber konzentriert sich die Künstlerin auf die Haut als größtes menschliches Organ. Die Leinwand wird mit Haut überzogen, wird selber zur Haut, auf der sich die innere Verfassung, die Stimmung und die Gefühlslage des Menschen widerspiegelt. Dabei erweitert die Künstlerin ihr bildnerisches Spektrum, indem sie aus der Zweidimensionalität der Bilder sukzessive dreidimensionale plastische Objekte entwickelt. Die Haut als Spiegel der Seele wird zur schützenden Hülle, zum Gefäß, das all das bewahrt, was den Menschen ausmacht.
Die Vernissage findet am Sonntag, 19. April, um 14 Uhr statt.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Freitag/Samstag/Sonntag, jeweils 14 bis 17 Uhr
Führungen mit der Künstlerin:
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