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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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Ein Rundgang auf den Spuren Vaubans: Um die Festungsreste im Landauer Stadtgebiet sichtbar und für Einheimische sowie Touristinnen und Touristen erlebbar zu machen, wurde im vergangenen Jahr das Festungsleitsystem „Route Vauban“ eingerichtet. Das Leitsystem besteht aus derzeit sechs Stelen, die auf dem Rathausplatz, am Deutschen und Französischen Tor, an der Schleuse in der Ostbahnstraße sowie an der Ost- und Westseite des Forts aufgestellt wurden. Begleitend zur „Route Vauban“ hat die Stadt gemeinsam mit dem Festungsbauverein und dem Büro Kluge Gestaltung einen Faltplan entworfen, der Festungsgrundriss und Stadtplan vereint, nennenswerte Festungsreste im Stadtgebiet vorstellt, und geschichtliche Informationen zur Landauer Festung bereithält.

Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron hat den Faltplan jetzt gemeinsam mit Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer, Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz, Peter Weiler, Vorstandsmitglied des Festungsbauvereins, und Klemens Kluge vom Landauer Büro Kluge Gestaltung vorgestellt. „Die neue Faltkarte ist ein großartiges Gemeinschaftsprojekt, das eine wichtige Lücke in der Darstellung der Landauer Festungsgeschichte schließt“, erklärt Dr. Ingenthron. „Eindrucksvolle Bauten wie die Rote Kaserne, das Deutsche oder Französische Tor oder auch die Katharinenkapelle sind Elemente des historischen Stadtbildes, die uns einen Einblick in Landaus Vergangenheit gewähren und zugleich Teil der heutigen Infrastruktur sind,“ so Dr. Ingenthron weiter. „Mit kompaktem Informations- und Kartenmaterial ausgestattet, können interessierte Bürgerinnen und Bürger künftig den 7,6 Kilometer langen Festungsrundweg Route Vauban auf eigene Faust erkunden.“ Ingenthron kündigte an, dass das Festungsleitsystem in Kürze um noch zwei weitere Stelen ergänzt werden wird: an der Lunette 41 im Savoyenpark und an der Schleusenstraße.

Auch Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer und Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz zeigen sich begeistert von der neuen Faltkarte, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern das erst kürzlich unter Schutz gestellte Denkmal näherbringt. „Bislang war ein Plan, der den Festungsring im Stadtbild erkennen lässt, nur im städtischen Museum einsehbar“, erklären Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer und Stadtdenkmalpfleger Jörg Seitz. „Der neue Faltplan vereint Stadtplan und Festungsgrundriss. Zudem liefert er sowohl interessante Informationen zu den markanten Festungsteilen, zeigt aber auch auf, an welchen Stellen noch verborgene Festungsteile im Boden schlummern.“

„Der neue Faltplan ist eine hervorragende Ergänzung zu unseren zahlreichen Stadt- und Themenführungen“, ergänzte Peter Weiler, Vorstandsmitglied des Festungsbauvereins. „Wir haben häufig Anfragen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die gerne einen Plan mit den genauen Festungsgrundrissen an der Hand gehabt hätten. Umso mehr freuen wir uns über das fertige Produkt und darüber, dass die Festung auf diese Weise für Einheimische und Touristinnen und Touristen Schritt für Schritt erlebbarer wird. So behält auch das Schild „Festung“ an der Autobahn seine Berechtigung“, schmunzelte Weiler.

Der neue Faltplan wurde zunächst in einer Auflage von 10.000 Stück produziert und wird bei Freilegung weiterer Festungsteile stetig aktualisiert. Neben einem Stadtplan und den Informationen zu markanten Festungsteilen beinhaltet der neue Faltplan auch einen Auszug aus dem Festungsglossar, einen Steckbrief und eine Chronologie der Festungs- und Garnisonsstadt Landau. Der Faltplan ist unter anderem im Büro für Tourismus, im Bürgerbüro, im Stadtbauamt oder im Archiv kostenlos erhältlich. Künftig soll er auch auf der städtischen Homepage www.landau.de in digitaler Form einsehbar sein. 

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