Carmen Stahlschmidt (*1956, Trier) studierte Kunsterziehung in Mainz, es folgten Studienaufenthalte bei Maurice Chot-Plassot in Paris (Radierung und Zeichnung) und im Atelier ELAG, Grenoble. Ab 2008 setzt sich die Künstlerin im Atelier der Eberhard-Linke-Stiftung intensiv mit plastischem Gestalten auseinander; seit 2013 leitet sie das Atelier.
Die von Eberhard Linke entwickelte Technik des Terrakotta-Hohlaufbaus setzt sie mit unverkennbarer, eigener Handschrift in ihren plastischen Arbeiten um. Für die zumeist großformatigen Zeichnungen auf Papier und Polyester sind Schwarzmine, Grafit, Buntstift und Tusche ihre bevorzugten Ausdrucksmittel, mit denen sie ihre Bildthemen umsetzt.
Ihre bevorzugten Motive findet Carmen Stahlschmidt in allem Lebendigen – Flora, Fauna und sehr viel Weiblichkeit prägen ihr Oeuvre. Kennzeichnend für ihre Figuren, sowohl in der Plastik als auch in der Zeichnung, ist deren sinnliche Qualität – ob fröhlich oder nachdenklich, träumerisch oder energisch, ruhig oder dynamisch, sie sind bewegt und voller Leben.
Die Vernissage findet am Sonntag, 8. Februar, um 14 Uhr statt.
Danach ist die Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 22. März, immer freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffent.