Hilfsnavigation
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
Seiteninhalt
30.10.2020

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

++++

Aktuell befindet sich die Stadt Landau in der »Alarmstufe« (rot) des Corona Warn- und Aktionsplans des Landes. Das heißt: Der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen ist überschritten worden. (Stand: 29. Oktober 2020)

++++

Allgemeine Infos zum Corona-Virus

Die Corona-Lage in Deutschland ist angespannt und auch in der Südpfalz steigen die Infektionszahlen weiter an. Darum werden in den kommenden Tagen wieder Einschränkungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu kommen. So tritt ab Freitag, 30. Oktober, in Landau erstmal eine neue Allgemeinverfügung zur Anordnung von notwendigen weiteren Schutzmaßnahmen aufgrund des vermehrten Aufkommens von SARS-CoV 2-Infektionen in Kraft. Den genauen Wortlaut können Sie hier nachlesen. In den benachbarten Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße gelten abgestimmte Regelungen. In den Allgemeinverfügungen wird dringend empfohlen, auf Veranstaltungen im privaten Bereich zu verzichten und auf stark frequentierten Plätzen, Straßen oder Wegen, auf denen der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann, Maske zu tragen.

Darüber hinaus sehen die neuen Allgemeinverfügungen u.a. folgende verschärfte Regelungen vor: Veranstaltungen im Freien dürfen nur noch von höchstens 100 Personen besucht werden, für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne feste Platzzuweisung gilt eine Obergrenze von 50 Personen.

Gastronomische Betriebe dürfen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr keinen Alkohol ausschenken. Auch Tankstellen, Kiosken und dem Einzelhandel ist es untersagt, in diesem Zeitraum alkoholische Getränke zu verkaufen. An einem Tisch in der Gastronomie dürfen höchstens zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder die Angehörigen zweier Haushalte sitzen. Eine freie Platzwahl durch die Gäste ist nicht zulässig. Selbstbedienungsbuffets sind untersagt.

Sport im Freien ist auf 30 Personen, Sport in Hallen auf zehn Personen begrenzt. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen. Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Wohnheime für Menschen mit Behinderung sind angehalten, den Zugang ihrer Besucherinnen und Besucher zu steuern.

Des Weiteren haben sich Bund und Länder auf bundesweite Maßnahmen geeinigt, die am Montag, 2. November, in Kraft treten sollen. Weitere Informationen finden Sie unter www.corona.rlp.de/de/startseite/

Weitere, allgemeine Informationen zum Corona-Virus liefern die Internetseiten www.rki.de (Robert-Koch-Institut) und www.infektionsschutz.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Weitere, allgemeine Informationen zum Corona-Virus liefern die Internetseiten www.rki.de (Robert-Koch-Institut) und www.infektionsschutz.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz finden Sie auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz.

+++

Bürgertelefone

Das gemeinsame Bürgertelefon des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 06341/940 555 erreichbar. An Wochenenden ist das Bürgertelefon nicht besetzt.

Bitte beachten Sie die erweiterten Erreichbarkeiten des gemeinsamen Bürgertelefons ab Montag, 2. November: Das Bürgerinfotelefon ist ab dann von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich von 14 bis 16 Uhr besetzt; am Wochenende gibt es keine Betriebszeit.

Bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus sind Auskünfte auch beim Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter der Telefonnummer 030/346 465 100 und beim Bürgertelefon der Landesregierung Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer 0800/575 8100 erhältlich.

+++

Corona-Teststation in Landau

Die Corona-Teststation als gemeinsame kommunale Einrichtung der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße am Standort Landau (In den Grabengärten) ist bis auf Weiteres dienstags und donnerstags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Sie soll vorzugsweise mit dem Auto angefahren werden. Die Teststation des Landes Rheinland-Pfalz für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer am selben Standort ist nur noch an diesem Wochenende, 31. Oktober und 1. November, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Wer sich werktags testen lassen will, benötigt zwingend eine sogenannte „Laborüberweisung“ von einer Ärztin bzw. einem Arzt, etwa der Hausärztin bzw. dem Hausarzt. Ohne Laborüberweisung werden nur Kontaktpersonen getestet, die das Gesundheitsamt im Vorfeld namentlich bei der Teststation angemeldet hat. Eine Testung für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer während des werktäglichen Betriebs der Teststation als kommunale Einrichtung ist nicht möglich.

+++

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer

Welche Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, kann dem aktuellen Lagebericht der Bundesregierung unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html (nationale Risikogebiete) und der Seite des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html (internationale Risikogebiete) entnommen werden. Informationen zu den aktuellen Quarantäneregeln des Landes Rheinland-Pfalz und FAQs sind unter https://corona.rlp.de/de/themen/quarantaeneregeln/ zu finden.

Corona-Tests für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer sind nur am Wochenende von 10 bis 18 Uhr in der Teststation des Landes in den Grabengärten möglich.

+++

FAQ: Häufig gestellte Fragen - Sie fragen, wir antworten!


Bitte richten Sie sich bis zum in Kraft treten der bundesweiten Regelungen minnach den Vorgaben unserer Allgemeinverfügung. Die wichtigsten Regelungen finden Sie weiter oben auf dieser Seite  beschrieben. Den genauen Wortlaut finden hier. Sobald uns die genauen Einschränkungen von Bund und Ländern vorliegen, werden wir das FAQ entsprechend anpassen.

Uns erreichen derzeit viele Anfragen auf unterschiedlichen Wegen. Häufig gestellte Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden.

Was ist neu?

Das Land Rheinland-Pfalz hat einen Corona Warn- und Aktionsplan RLP entwickelt. Er dient einer transparente Warn- und Gefahrenmeldung. Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal flexibel reagiert. Die Warnstufen sind abhängig von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz. Diese finden Sie hier.

Stufe 1 (gelb) – Warnstufe:

7-Tage-Inzidenzwert von etwa 20 Fällen / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner

Wichtig ist, dass eine stärkere Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger als erste Reaktionsstufe bei einer Inzidenz von über 20 Infizierten pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner stattfindet, damit sich jede/r Einzelne wieder seiner eigenen Verantwortung stärker bewusst wird. Dabei sind vor allem die „AHA-Regeln“ (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmasken tragen) hervorzuheben und auf eine konsequente Lüftung in baulichen Einrichtungen hinzuweisen. Gefordert sind dabei auch die Kommunen, wie auch alle anderen Einrichtungen / Betriebe / Vereine / Institutionen.

  • erhöhte Aufmerksamkeit
  • verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Hinweise auf Verhaltensempfehlungen und die Corona-Regeln via Presse und Social Media sowie auf der Corona-Homepage des Landes und Homepages der Landkreise
  • Vorbereitung auf eventuelles Eintreten der Stufe 2, regionale Lageanalyse, Etablierung zusätzlicher Meldeketten.

Stufe 2 (orange) – Gefahrenstufe

7-Tage-Inzidenzwert von etwa 35 Fällen / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner

Wichtig ist, das Zusammentreten einer regionalen Corona-Task-Force (betroffene Kommunen, Ordnungsbehörden, Gesundheitsamt, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Innenministerium, Bildungsministerium, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Kommunale Spitzenverbände, Polizei) am ersten Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner.

  • Die Task Force gibt Empfehlungen für zu ergreifende Maßnahmen; diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen.
  • Die Maßnahmen sollen spätestens am 5. Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwerts ergriffen werden, es sei denn das Geschehen ist eingrenzbar.
  • Solche Maßnahmen können insbesondere sein: Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 10 qm; Erweiterung der Maskenpflicht, zum Beispiel in Schulen, Freizeitparks, Messen und an weiteren stark frequentierten Orten; Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern; keine Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung zur Erweiterung der Personenanzahl für Veranstaltungen bis zu einer Regelgrenze von 20 v. H. der am Veranstaltungsort vorhandenen Platzkapazitäten; Verbot von Kontaktsport; Sperrstunden in der Gastronomie.

Stufe 3 (rot) – Alarmstufe (Risikogebiet)

7-Tage-Inzidenzwert >50 Fälle / 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner

Wichtig ist, dass eine flächendeckende Ausbreitung in jedem Fall verhindert wird.

  • Die Task Force gibt Empfehlungen für regionale Maßnahmen, die ggf. mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens verbunden sind. Diese sind als Allgemeinverfügung oder im Erlasswege regional spezifisch umzusetzen.
  • Die weiteren Maßnahmen sollen spätestens am 5. Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwerts ergriffen werden, es sei denn das Geschehen ist eingrenzbar.
  • Solche Maßnahmen können zusätzlich zu denen der Stufe orange sein: Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 20 qm; Kontaktbeschränkung auf maximal fünf Personen; Maskenpflicht auf öffentlichen stark frequentierten Plätzen; Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht an Schulen; Etablierung von Notbetreuungen; Entscheidung über Maskenpflicht auch an festem Platz bei Veranstaltungen; weitere Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern; Schließung einzelner gesellschaftlicher und gewerblicher Bereiche; Sperrstunde ab 23 Uhr, Außenabgabeverbot von Alkohol.

Was ist denn noch verboten?

Verboten sind die Öffnung oder Durchführung sowie der Besuch von:

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
  • Weinfesten, Jahrmärkten und ähnlichem.


Das Freizeitbad LA OLA ist seit Anfang September unter Auflagen geöffnet. Weitere Infos dazu unter www.la-ola.de.

Ich habe Angst mich infiziert zu haben. Wo kann ich mich testen lassen?

Urlaubsrückkehrerinnen und Urlaubsrückkehrer können sich am Wochenende zwischen 10 und 18 Uhr in der grenznahen Corona-Teststation des Landes am Standort in den Grabengärten in Landau ohne Voranmeldung testen lassen. Die Zufahrt ist aus allen Richtungen ausgeschildert und erfolgt über die Max-Planck-Straße.

Mit ärztlicher Laborüberweisung ist eine Testung auch werktags in der Corona-Teststation als kommunale Einrichtung am selben Standort möglich. Die aktuellen Öffnungszeiten des Diagnosezentrums entnehmen Sie bitte den Presseveröffentlichungen der Stadt Landau.

Weiterhin gilt: Bevor eine Arztpraxis aufgesucht wird, sollte eine telefonische Anmeldung erfolgen! Die Überweisung muss von einer symptomfreien Person abgeholt werden. Bei Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot kann alternativ Telefonkontakt mit der 24-Stunden-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen werden (Telefon 0800 99 00 400). Über die Hotline kann bei einem begründeten Verdacht dann auch die weitere Diagnostik und Behandlung eingeleitet werden.

Welche Hygieneregeln gelten in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen?

Die Betreiberin oder der Betreiber eines Geschäfts muss sicherstellen, dass die gebotenen Hygienemaßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung von Desinfektionsmittel und Schutzscheiben für Kassenpersonal eingehalten werden. Sie oder er muss dafür sorgen, dass Ansammlungen von Personen vor oder in der Einrichtung vermieden werden und sich in der Einrichtung höchstens eine Person pro 5 qm Verkaufsfläche befindet.

Der Mindestabstand von 1,50 Metern muss in der Einrichtung grundsätzlich eingehalten werden können. Außerdem müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen sowie Kundinnen und Kunden und Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden oder sich keine Kundinnen und Kunden in den Räumen aufhalten.

Welche Vorgaben gibt es für den Weihnachtsmarkt?

Der Weihnachtsmarkt wird nicht wie gewohnt stattfinden können. Von Seiten des Landes sind kleine „Weihnachtsdörfer“ mit Kontakterfassung und Personenbegrenzung oder „Weihnachtsstädte“, bei denen die Stände, Häuschen oder Karussells über die ganze Innenstadt verteilt sind, vorgesehen. Es gelten Abstands- und Hygienevorgaben.

Nähere Informationen finden sich im Hygienekonzept für Spezialmärkte.

Empfiehlt es sich bargeldlos zu zahlen?

Stifte zum Unterschreiben oder Geräte mit PIN-Eingabe sind unter Umständen stärker kontaminiert als Bargeld. Wenn bargeldloses Bezahlen ohne Kontakt mit Geräten nicht möglich ist, dann empfiehlt es sich im Anschluss direkt die Hände zu waschen oder sofern möglich zu desinfizieren.

Kann ich privat Besuche empfangen?

Jede Person wird angehalten, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, zu denen nähere oder längere Kontakte bestehen, möglichst konstant zu lassen. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) sollen zu Hause bleiben.

Für größere nicht-gewerbliche Veranstaltungen wie etwa Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern beachten Sie bitte das Hygienekonzept für Veranstaltungen nicht-gewerblicher Art bis zu 75 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern.

Darf ich Fahrradfahren, joggen oder spazieren gehen?

Ja. Sport, Spazierengehen und Bewegung an der frischen Luft sind gestattet. Allerdings im privaten Bereichim mit maximal neun weiteren Personen oder mit Angehörigen des eigenen und maximal eines weiteren Hausstandes. Bitte halten Sie dabei, wann immer möglich, zu allen anderen Menschen mindestens 1,50 Metern Abstand.

 

Wo ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht?

Bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, also in Bussen, Bahnen, Haltestellen und Bahnhöfen, und beim Einkaufen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Dies gilt auch für Friseurbesuche, Wochenmärkte, Banken und Sparkassen, Wartezimmer, Reinigungen etc. - grundsätzlich überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann. Bei Abhol-, Liefer- und Bringdiensten beim Straßenverkauf ist das Tragen einer Maske ebenfalls notwendig. Bei einem Restaurantbesuch gilt die Maskenpflicht in Innenräumen außer am Sitzplatz, in Warte- und Abholungssituationen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Außenbereich zu tragen.

Kann ich anstelle einer Maske auch einen Schal über Mund und Nase ziehen?

Ja, die Maskenpflicht erfüllt auch, wer eine selbstgenähte Maske trägt oder Mund und Nase mit einem Schal oder einem Tuch bedeckt. Ein T-Shirt, das hochgezogen wird, sodass es Mund und Nase bedeckt, ist allerdings nicht ausreichend.

Muss mein Kleinkind eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Nein, Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Was ist zu tun?

Für Menschen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, gilt die Maskenpflicht nicht. Die gesundheitlichen Einschränkungen sind durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

Wie pflege ich meine Maske richtig?

Damit eine Mund-Nasen-Bedeckung dem Infektionsschutz dient, darf sie nur einmal für maximal drei Stunden getragen werden. Dann muss sie gereinigt werden, indem sie entweder gründlich und heiß gebügelt wird, bei mindestens 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen wird oder für fünf Minuten bei 80 Grad Celsius im Backofen erhitzt wird. Eine Anleitung, was beim Tragen eines Mund-Nasen-Bedeckung zu beachten ist, finden Sie hier.

Wie werden Menschen bestraft, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Verstöße von Privatpersonen werden grundsätzlich mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro geahndet. Darüber hinaus können bei festgestellten Verstößen Platzverweise ausgesprochen werden. Den Bußgeldkatalog des Landes Rheinland-Pfalz finden Sie hier.

 

Welche Hygieneregeln gelten beim Besuch von Gottesdiensten?

Beim Besuch von Gottesdiensten gelten Abstandsregelung sowie Maskenpflicht. Die maximale Anzahl an Gottesdienstteilnehmerinnen und Gottesdienstteilnehmern beträgt höchstens eine Person pro 5 qm Grundfläche. Am Platz darf die Maske abgenommen werden. Die Gemeinden treffen Vorkehrungen, dass Infektionsketten für die Dauer eines Monats rasch und vollständig nachvollzogen werden können. Die Geistlichen sowie Lektorinnen und Lektoren, Vorbeterinnen und Vorbeter, Kantorinnen und Kantore, Vorsängerinnen und Vorsänger sind unter Einhaltung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise Wahrung eines größeren Abstandes, oder durchsichtige Abtrennungen von der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen. Bei Gottesdiensten im Freien entfällt die Maskenpflicht. Sofern wegen der Art der Betätigung mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist (beispielsweise bei Gemeindegesang, Chorgesang oder Blasmusik), sollen diese Aktivitäten nach Möglichkeit im Freien stattfinden; der Mindestabstand zwischen Personen ist zu verdoppeln. Alles Weitere regeln die Gemeinden in eigenen Hygienekonzepten.

 

Wie soll man sich als »Getrenntlebende« verhalten?

Trennungskinder und ihre Eltern, die das sogenannte Wechselmodel leben, die Kinder also räumlich und zeitlich abwechselnd bei beiden Elternteilen zuhause sind, können weiterhin ihre gewohnten Abläufe beibehalten. Dazu gehören zum Beispiel die Fahrten und Wege mit ihren Kindern zur Wohnung des anderen Elternteils. Weiterhin möglich sind auch Kontakte des getrenntlebenden Elternteils zu seinen Kindern. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die Hygienevorschriften und halten Sie diese möglichst streng und konsequent ein. Auch sollte körperliche Nähe auf ein Minimum reduziert werden.

Sollten Sie eine Beratung bezüglich der Ausgestaltung der Kontakte mit den Kindern wünschen, steht Ihnen die Beratungsstelle der AGFJ unter folgenden Kontaktdaten werktags von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr zur Verfügung, E-Mail tsb-suew@agfj-Pfalz.de oder Tel. 0 63 41/67 41 83 2 - in besonders dringenden Fällen zusätzlich unter 0152/56444353.

Darf mein Kind die Einkäufe erledigen?

Generell sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Kinder so wenig Außenkontakt wie möglich haben. Gehen Sie selbst und schicken Sie nicht ihre Kinder.

Stimmt es, dass nur noch Feuerbestattungen erlaubt sind?

Feuerbestattungen sind zurzeit eine sinnvolle Empfehlung, Erdbestattungen sind allerdings nach wie vor gestattet.

Darf man auf den Friedhof gehen?

Ja, jedoch gelten auch hier das Abstandsgebot sowie die Kontaktbeschränkung. Zu Bestattungen dürfen die Ehegattin oder der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die Verlobte oder der Verlobte der Verstorbenen oder des Verstorbenen, Personen, die mit der Verstorbenen oder dem Verstorbenen im ersten oder zweiten Grad verwandt sind, und Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen. Darüber hinaus dürfen auch weitere Personen teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 5 qm Raumfläche anwesend ist.

Darf ich in der Gruppe oder im Verein trainieren?

Ja, das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind in festen Kleingruppen von insgesamt bis zu 30 Personen zulässig. Im Einzelfall kann diese Anzahl überschritten werden, wenn es für einen ordnungsgemäßen und regelkonformen Wettkampf notwendig ist. Die Erhöhung der Gruppengröße auf bis zu 30 Personen bezieht sich auf die reine Sportausübung und gilt nicht für zufällig zusammengesetzte Gruppen. Außerhalb der Trainingsstätte und für Gruppen über 30 Personen gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zuschauerinnen und Zuschauer sind im Rahmen der bereits bekannten Veranstaltungsregeln und einem damit einhergehenden Hygienekonzept zugelassen. Sofern wegen der Art der sportlichen Betätigung, insbesondere in geschlossenen Räumen, mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist, ist der Mindestabstand zwischen Personen zu verdoppeln.

Weiteres ist im Hygienekonzept für Sport im Innenbereich bzw. Sport auf Außenanlagen geregelt.

Ich brauche Unterstützung! Welche telefonischen Beratungsstellen / Hilfsangebote gibt es?

Die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie schränken nach wie vor das soziale Leben vieler Bürgerinnen und Bürger auf nie gekannte Weise ein: Viele Menschen verbringen ihren Alltag fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden. Der Umgang mit der aktuellen Situation führt auch zu Unsicherheiten und einem erhöhten Gesprächsbedarf. Da tut es gut zu reden und sich auszusprechen.

Unter www.landau.de/telefonischeHilfe gibt es eine Übersicht an telefonischen Hilfsangeboten sowohl in Landau als auch bundesweit, an die sich Hilfesuchende in verschiedenen Lebenslagen wenden können.

Für Betroffene in Einzelhandel und Gastronomie steht die städtische Wirtschaftsförderung als Ansprechpartner zur Verfügung. Das dortige Team übermittelt in regelmäßigen Abständen in Form von Newslettern aktuelle Informationen, derzeit insbesondere über Maßnahmen und Hilfsangebote im Zuge der Corona-Pandemie. Gerne können wir Sie in unseren Verteiler mit aufnehmen. Wir freuen uns über Ihre Interessensbekundung per E-Mail an info@landau.de.

Die Antworten auf diese Fragen finden Sie auch hier in einer Datei zusammengefasst zum Download.

zurück nach oben drucken