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Bestände des Archivs

Stadtarchiv innen (Quelle: Stadtverwaltung)Zuständig ist das Archiv für die Stadt Landau einschließlich ihrer acht Ortsteile. Große Verluste erlitt es 1793, als ein Großteil der Urkunden und Lagerbücher einem Brand zum Opfer fiel. Dennoch ist das Archiv, das insgesamt über 500 laufende Meter Schriftgut umfasst, das "historische Gedächtnis" der Stadt.

Zur Zeit umfasst das Archiv folgende Bestände:

  • 200 Urkunden (1309 - 1826);
  • Stadt-, Spital- und Armenrechnungen (1594 - 1939);
  • Amtsbücher wie Rats- und Gerichtsprotokolle, Beetregister und Kopialbücher ab 1337;
  • lutherische und katholische Tauf-, Ehe- und Sterberegister (1564 - 1792);
  • Standesamtsregister (1793 - 1903);
  • 200.000 Einwohnermeldekarten (1900 - 1970);
  • 260 laufende Meter Akten (ab 16. Jhdt.)
  • Akten und Pläne der französischen Geniedirektion (1687 - 1815)
  • 600 Plakate ab 1855;
  • 400.000 Bildträger ab 1840 (Fotos, Negative, Dias);
  • Zeitungen ab 1792;
  • 510 Zeitschriftenbände ab 1890;
  • 850 Amts- und Gesetzesblätter ab 1789;
  • Münz- und Medaillensammlung;
  • 1300 Karten und Pläne ab 1687;
  • 30.000 Bände wissenschaftliche Literatur;
  • Zeitungsausschnittsammlung ab 1962;

Ein weiterer Bestand ist die Sammlung Kohl mit Schrift- und Bildgut aus den Zwanziger Jahren.

Das Humanistische Gymnasium (1872 - 1940), das Otto-Hahn-Gymnasium (1837 - 1997), der Madenburg-Verein (1887 - 1960), der Alpenverein (1898 - 1998), der Verkehrsverein (1925 - 1955), die Deutsch-Französische Gesellschaft (1959 - 1991), die Freiwillige Feuerwehr (1887 - 1955), der Musikverein (ab 1860), der Pfälzer Waldverein (ab 1903) und das Deutsche Rote Kreuz (ab 1900) haben ihre Archive hier deponiert.

Die bedeutendsten privaten Nachlässe stammen von dem Naturwissenschaftler Kohl-Larsen (1884 - 1969), dem Deutschamerikaner Konrad Krez (1828 - 1897) sowie den Architekten Arndt und Walter Hartung (1900 - 1980). 




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