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Zeittafel

1268
Erste urkundliche Erwähnung der Stadt.

1274
König Rudolf von Habsburg verleiht dem "oppidum", der befestigten Ansiedlung Landawe, Stadtrechte, wie Haguenau sie besaß und bewilligt der Stadt einen Wochenmarkt.

1281
Wahrscheinlicher Baubeginn der Stiftskirche, die 1333 geweiht und an der 1349 mit dem Turmbau begonnen wird.

1291
König Rudolf von Habsburg erhebt Landau in den Rang einer Reichsstadt.

1292
König Adolf von Nassau schenkt der Stadt Landau das Dorf Dammheim.

1324
Kaiser Ludwig der Bayer verpfändet die Reichsstadt, die sich bei der Kaiserwahl gegen ihn ausgesprochen hatte, an den Bischof von Speyer.

1432
Gründung einer städtischen Lateinschule als erste weltliche Lateinschule im pfälzischen Raum.

1508
Landau erwirbt vom Besitzer der Herrschaft Madenburg das Dorf Nußdorf.

1511
Kaiser Maximilian I. löst die Reichsstadt aus der Verpfändung an den Bischof von Speyer und unterstellt sie der kaiserlichen Vogtei Haguenau.

1521
Durch Kaiser Karl V. wird Landau Mitglied im "Elsässischen Zehnstädtebund".

1522
Auf Betreiben Franz von Sickingens kommt es in der Herberge "Zum Maulbeerbaum" zu einer Versammlung der Ritterschaft von Franken, Schwaben und vom Rhein. Dieser gegen die Fürsten gerichtete "Landauer Bund" will auch der Lehre Luthers zum Durchbruch verhelfen.

1525
Am Sonntag nach Ostern bricht während der Kirchweihe in Nußdorf der pfälzische Bauernkrieg aus.

1621 bis 1645
Die Stadt wechselt im Dreißigjährigen Krieg siebenmal den Besitzer. Die Einwohnerzahl sinkt von 2500 auf 1500.

1680
Dauerhafte französische Besetzung.

1688 bis 1691
Ausbau Landaus zu einer Festung durch Festungsbaumeister Vauban. Dabei wird im Zuge des Festungsbaues 1689 auch die Stadttopographie durch Brandlegung verändert. Beim Neubau entstehen gerade Straßen, rechtwinklige Bauquadrate und der Marktplatz.

1700 bis 1702
Verstärkung der Festung durch das Fort auf dem nordwestlich vorgelagerten Kaffenberg.

1702 bis 1713
Im Spanischen Erbfolgekrieg nach Belagerungskämpfen: 1702 Übergang der Festung an die Kaiserlichen: 1703 wieder an die Franzosen: 1704 erneut an die Reichstruppen und 1713 schließlich wieder an die Franzosen.

1789
Übergreifen der Französichen Revolution auf Landau (20. Juli).

1790
Gründung eines Jakobinerklubs: Aufhebung des Kapuziner- und Augustinerklosters.

1793
Vergebliche Belagerung der Festung durch die Preußen; Freiheitssäule und Guillotine werden auf dem Paradeplatz errichtet.

1794
Errichtung einer Guillotine auf dem "place de l'égalité" (Platz der Gleichheit), dem heutigen Rathausplatz.

1814
Die Festung, die in den Befreiungskriegen nur eingeschlossen wurde, bleibt nach dem 1. Pariser Frieden bei Frankreich.

1815
Landau wird im 2. Pariser Frieden österreichischer Verwaltung unterstellt.

1816
Übergang der Pfalz und damit auch der Bundesfestung an die Krone Bayerns; Landau wird zur Bezirksstadt erhoben.

1855
Landau wird Station der "Maximilian-Bahn" Neustadt-Weißenburg.

1867
Die veraltete Festung wird zum "sturmfreien Depotplatz" erklärt; die Außenwerke fallen.

1871
Aufhebung der Festungseigenschaft: Landau ist offene Stadt.

1872
Die Stadt erwirbt das Festungsterrain, damit Beginn der Schleifung der Festung. In der Folgezeit planmäßiges Fortschreiten der Stadterweiterung.

1874
Bau des Westbahnhofs und Eröffnung der Bahnlinie Landau-Annweiler, Gründung einer städtischen Höheren Töchterschule.

1877
Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs.

1881
Gründung des Verschönerungsvereins.

1884
Einweihung der Synagoge.

1887
Inbetriebnahme der neuen Quellwasserleitung.

1890
Baubeginn für die Kasernen an der Weißenburgerstraße und der Cornichonstraße.

1892
Einweihung des Luitpolddenkmals.

1893
Auflösung des Simultaneums.

1896
Einweihung der Pestalozzischule.

1897
Eröffnung des Postgebäudes am Hauptbahnhof, heute Stadtarchiv und Museum.

1898
Einführung der Elektrizität.

1902
Fertigstellung des Justizgebäudes (Landgericht) am Marienring.

1905 bis 1907
Bau der städtischen Festhalle, einer Stiftung von Dr. August Ludowici.

1910
Landau erhält als erste pfälzische Stadt die Kreisfreiheit, Bau des Bismarckturms im Fort.

1911
Weihe der katholischen Marienkirche.

1913
Die elektrische Oberlandbahn Landau - Neustadt wird eröffnet.

1918 bis 1930
Während der französischen Besatzung ist Landau die größte Garnison der Pfalz.

1919
Gründung der "Pfälzischen Philharmonie", der heutigen Staatsphilharmonie Landau.

1922
Hauptgebäude der Post in der Ostbahnstraße fertig gestellt.

1923/24
Erweitungsbau der Pestalozzischule, so genanntes "Knaben-Schulhaus".

1927
Stadion fertig gestellt.

1928
Einweihung des Friedhofsgebäudes.

1930
Abzug der Franzosen, Schwimmbad wird eröffnet.

1936
Landau wird wieder deutsche Garnisonsstadt.

1936 bis 1939
Entstehung der Siedlungen Wollmesheimer Höhe, Queichheim, der Horstsiedlung, des Burgen- und Fliegerviertels.

1937
Eingemeindung von Queichheim und Mörlheim.

1938
Brand der Synagoge.

1940
Deportation der Landauer Juden nach Gurs/Südfrankreich.

1944 bis 1945
Schwere Zerstörung durch den Luftkrieg an Wohngebäuden und öffentlichen Bauten und Einrichtungen; amtlicher Zerstörungsgrad 40 Prozent. 586 Luftkriegstote.

1945
Ablösung der amerikanischen Besatzung durch die Franzosen, Wiederaufnahme der Gasversorgung.

1946
Gründungsversammlung des ASV.

1947
Erste Stadtratssitzung, erster Maimarkt, Landau ist offiziell trümmerfrei.

1949
Süwega (Südwestdeutsche Gartenbauausstellung), Gründung des Landauer "Frauenrings".

1950
Ankunft der ersten Flüchtlinge, erster Spatenstich für die Horstsiedlung.

1953
Erster Landauer Blumenkorso.

1954
Prinzregentendenkmal kehrt nach Landau zurück.

1955
Erste Erdölbohrstelle der Firma Wintershall (Dammheim).

1958
Neubau des Städtischen Krankenhauses.

1958/59
Neue Innenraumgestaltung der Festhalle.

1960
Partnerschaft mit Ribeauvillé (Rappoltsweiler).

1962
Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs.

1963
Partnerschaft mit Haguenau.

1968
Erziehungswissenschaftliche Hochschule (EWH) nimmt Studienbetrieb auf.

1969
Sprengung der Fortkaserne.

1970
Landauer Gefängnis schließt seine Pforten.

1971
Bau der Hauptschule West im Fort.

1972
Eingemeindung der Dörfer Arzheim, Dammheim, Godramstein, Mörzheim, Nußdorf und Wollmesheim.

1983
US-Soldaten verlassen Ebenberg.

1984
Partnerschaft mit Kigoma (heute Ruhango) in Ruanda.

1987
Beginn des Ausbaus der Fußgängerzone Marktstraße. Innenstadtsanierung. Wiedereröffnung des Frank-Loebschen Hauses im Beisein ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

1990
Landau wird Universitätsstadt. Freigabe der A 65 zwischen Landau und Edenkoben, Rathausneubau.

1992
Beginn des französischen Truppenabzugs.

1994
Beginn der Konversion.

1996
Ehemaliges Gefängnis wird zum Studentenwohnheim umgebaut.

1997
Altes Kaufhaus wird als Kulturzentrum eröffnet.

1998
Neue Stadtbibliothek wird eröffnet.

1999
Die französischen Streitkräfte verlassen die Stadt Landau vollständig.

2000
Landau ist größte Weinbau treibende Gemeinde.

2001
Rheinland-Pfalz-Tag in Landau.

2002
Wiedereröffnung der Festhalle.

2003
Renovierung des Justizgebäudes.

2008
Das Kasernengelände Estienne et Foch geht in den Besitz der Stadt über.

2009
Die Alte Bahnpost wird zum Stadtarchiv und Stadtmuseum, Beginn der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Ostbahnstraße.

2010
Landau erhält den Zuschlag für die Landesgartenschau 2014.



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