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Partnerstädte

Mit Städtepartnerschaften lässt sich die Völkerverständigung fördern. Schon vor der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, bevor sich die zwischenstaatlichen Beziehungen der ehemaligen Kriegsgegner normalisierten, begann der Dialog auf kommunaler Ebene. Bereits 1960 verschwisterten sich die elsässische Stadt Ribeauvillé und Landau und 1963 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Haguenau und Landau begründet. Heute gilt für manchen die Bewegung der Städtepartnerschaften als die größte und erfolgreichste Friedensbewegung in Europa. Derzeit pflegen über 4000 deutsche Städte und Gemeinden Partnerschaften in der ganzen Welt. Während die Städtepartnerschaften in der Nachkriegszeit hauptsächlich unter den Nachbarn in Westeuropa geschlossen wurden, entstand in den 70iger Jahren das Interesse in den Entwicklungsländern. Soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte spielten dabei eine wichtige Rolle. Im Jahr 1984 entstand so Landaus Partnerbeziehung zu der Stadt Kigoma im afrikanischen Ruanda. Nach einer Verwaltungsreform im Jahre 2002 wurde Kigoma vor wenigen Jahren aufgeteilt, weshalb nun eine Partnerschaft mit der Stadt Ruhango besteht. 




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