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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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14.09.2017

Landauer Stadtspitze und Stadtrat zeigen Gesicht gegen Gewalt an Frauen

Jedes Jahr setzen Menschen in aller Welt am 25. November ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Auch die Stadt Landau begeht den „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ regelmäßig. So lag im vergangenen Jahr im Foyer des Rathauses ein Buch aus, in das Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken zum Thema niederschreiben konnten. In diesem Jahr zeigen auf Initiative der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Evi Julier Stadtspitze und Stadtrat Gesicht gegen Gewalt an Frauen.

Im Anschluss an die jüngste Sitzung des Stadtrats wurden die Mitglieder des städtischen Gremiums mit Tafeln, auf denen Statements wie „Nein zu Gewalt“, „Gewalt ist kein Kavaliersdelikt“ und „Landau – Gewaltfreie Zone“ zu lesen waren, fotografiert. Die Fotografien sollen in Form einer Collage auf den Aktionstag im November aufmerksam machen und ein klares Signal der Stadt Landau gegen Gewalt an Frauen setzen.

Auch Oberbürgermeister Thomas Hirsch, zu dessen Zuständigkeitsbereich das Thema Gleichberechtigung gehört, ließ sich, genau wie seine beiden Kollegen des Stadtvorstands, für die Aktion ablichten „Leider ist das Thema Gewalt an Frauen nach wie vor aktuell“, betont der Stadtchef. „Und viel zu oft wird über diese Art der Gewalt geschwiegen. Die Aktion, die wir in Landau anlässlich des Aktionstags durchführen, soll helfen, das Schweigen zu brechen und den betroffenen Frauen Mut machen, sich Hilfe zu suchen und ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.“

„Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt“, ergänzt Evi Julier. „Alter und Herkunft spielen dabei keine Rolle. Die Gesellschaft muss diese Form von Gewalt – so wie jede andere auch – ächten und deutlich machen, dass es keine Entschuldigung für Gewalt an Frauen gibt.“ Ihr Dank gelte den Mitgliedern der Stadtspitze und des Stadtrats für deren Bereitschaft, sich in das Projekt einzubringen und Landau gemeinsam zur gewaltfreien Zone zu erklären, so Julier.

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