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Rathaus 2 © Rolf H. Epple Stadt Landau
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Landauer Zoo

Mit 4,5 ha Fläche gehört der Zoo Landau in der Pfalz zu den kleineren wissenschaftlich geführten zoologischen Gärten in Deutschland, dennoch findet sich eine vielfältige und bunte Schar von rund 750 Tiere in mehr als 110 überwiegend exotischen Tierarten auf dem Gelände. 2012 wurde der Zoo um ein neues großzügiges Dromedargehege erweitert, das von der Straße aus einsehbar „Appetit auf mehr“ macht. Im Warmhaus und den dazugehörigen Außenanlagen leben Schimpansen, Braunkopfklammeraffen, Weißhandgibbons und die sehr selten in Zoos gehaltenen Weißscheitelmangaben. Für Letztere unterstützt der Zoo ein Projekt zum Schutz des natürlichen Lebensraums der Tierart in Ghana. Neben den genannten Primaten beherbergt das Haus auch Aquarien und Terrarien, Kaimane, verschiedene Vögel und Krallenaffen sowie eine Anlage für die Tierwelt Madagaskars.

Eine großzügige Außenanlage beherbergt einige absolute Besucherlieblinge – die Kattas mit ihren schwarz-weißen Ringelschwänzen und die aus der Serie Pippi Langstrumpf bekannten Totenkopfaffen. Weiterhin findet man begehbare Freiflugvolieren für südamerikanische und afrikanische Vögel und den Flamingoteich. Daran schließt sich die naturnah gestaltete Afrikaanlage mit Südlichen Streifengnus und Hartmann-Bergzebras an. Es wird viel Wert auf eine naturnahe Tierpräsentation gelegt, so dass noch weitere Tierarten in so genannten Gemeinschaftshaltungen gezeigt werden. Zu den Publikumslieblingen zählen auch die Humboldtpinguine, für die ebenfalls ein Schutzprojekt im Heimatland der Tiere unterstützt wird. Die Sibirischen Tiger bewohnen eines der größten Gehege im Zoo, das an die historische Fortmauer grenzt und von einer Besucherplattform aus gut einsehbar ist.

Daneben hält der Zoo die sehr seltenen Sudan-Geparden sowie einige kleinere Raubtiere wie Waldhunde, Fenneks, Zebramangusten oder die beliebten Erdmännchen. Zu den Highlights zählen auch die Südamerikanischen Seebären, bei denen der Besucher fast täglich Zeuge des Tiertrainings während der öffentlichen Fütterungen werden kann. Im Jahr 2016 wurde der Streichelzoo im Stil eines pfälzischen Kleingehöfts der 50ziger/60ziger Jahre ganz neu gestaltet und beherbergt neben den bisher bereits gehaltenen Afrikanischen Zwergziegen und Ouessantschafen auch bedrohte, alte Haustierrassen wie das Deutsche Großsilber-Kaninchen und den Bergischen Schlotterkamm, eine nur noch sehr seltene, alte Hühnerrasse. Auch eine Gruppe Mini-Schweine und Süddeutsche Schildtauben sind zu sehen.

Für ein gemütliches Zusammensein dienen Tisch- und Bankkombinationen als Picknick- bzw. Erholungsbereich verbunden mit einem für Kinder bekletterbaren historischen Traktor. Bemerkenswert ist das vielfältige, auch fremdsprachliche Angebot der Zooschule, die in Kooperation mit der nahe gelegenen Universität betrieben wird. Sie bietet ein umfangreiches Programm für alle Altersklassen, z.B. Führungen, Geburtstagsfeiern und Ferienprogramme an. Kinder freuen sich besonders über den Spielplatz, das Streichelgehege, sowie über die öffentlichen Fütterungen bei Dromedaren, Pinguinen, den Raubkatzen oder den Affen. Ein Kinderspielplatz mit Kiosk und ein Zoorestaurant runden das Angebot ab.

  • Dromedare
  • Erdmännchen
  • Affen
  • Vogel

Kontakt

Zoo Landau
Zoodirektor: Dr. Jens-Ove Heckel
Hindenburgstraße 12
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341/13-7010
Fax: 06341/13-7009
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